Hej Baby! Die kleine Alma ist da.


Der Titel sagt es schon und begründet zugleich wieso hier in den letzten Wochen nichts weiter passiert ist: Unsere kleine Tochter Alma kam Ende Oktober zur Welt. Seitdem ist jeder Tag ein neues Abenteuer, denn so ein kleiner Mensch stellt vieles (vielleicht auch alles?) auf den Kopf. 

Nachdem wir das Krankenhaus den Umständen entsprechend gesund und munter nach 2 Tagen verlassen durften, hatten wir 3 das Glück die ersten vier Wochen gemeinsam Zuhause zu verbringen. Seitdem haben wir bereits viel mit der kleinen Alma erlebt. Stundenlanges Kuscheln, erstauntes Beobachten, das erste Mal Baden, verzweifeltes Schreien, viele Spaziergänge oder das erste Lächeln sind nur einige der Dinge die wir bereits gemeinsam erlebt haben.
Während es sich anfangs noch so anfühlte, als wäre sie nur zu Besuch, grooven wir uns langsam aber sicher in unseren Alltag ein... also soweit das mit einem Neugeborenen geht ;) Plötzlich ist der Mittelpunkt aller Gedanken ein kleiner Mensch, den man gerade mal wenige Wochen kennt.


Und während ich diesen Blogpost hier schreibe, schläft klein Alma gerade ganz dicht an mich gekuschelt im Tragetuch, denn hier schläft sie tagsüber am besten. Alleine im Bettchen rumliegen ist so gar nicht ihr Ding, zumindest zur Zeit noch nicht. Aber auch das mussten wir erst einmal herausfinden. Denn während wir uns einfach hinlegen, wenn wir müde sind, können manche Babys ohne Hilfe nicht alleine einschlafen. Verständlich, wenn sie man sich überlegt, dass sie es 9 Monate kuschelig warm und dunkel hatten. Dennoch freue ich mich darauf bald unseren Kinderwagen von Bonavi mehr nutzen zu können. Sobald sich Alma daran gewöhnt hat (wir testen es regelmäßig^^) werden wir damit die Gegend unsicher machen. Wir sind bereits recht mobil und jeden Tag an der frischen Luft, doch würde sich mein Rücken über etwas weniger Tragen definitiv freuen.

(Werbung) Kinderwagen in "All black" von Bonavi.

Was ich in den ersten Wochen gelernt & schätzen gelernt habe?
1) So ein kleiner Mensch bedeutet ganz viel Liebe & ganz viel Sorge zugleich. Während man vor Freude platzt, wenn das eigene Kind einen zum ersten Mal richtig wahr nimmt oder sogar anlächelt, kann die Stimmung auch genauso schnell kippen. Wenn sie beispielsweise ohne Unterbrechung schreit und man einfach nicht weiß wieso, passiert es ganz schnell, dass man auch selbst mal eine Träne vergießt.
2) Zeit für sich zu haben ist kostbarer denn je und in den ersten Wochen und Monaten wahrscheinlich ziemlich selten. Ihr glaubt gar nicht wie sehr ich mich darauf freue das erste Mal ein Vollbad zu nehmen. Ganz entspannt mit Kerzen und Musik. OMG!
3) Zeit mit dem Partner. Auch das kommt aktuell leider zu kurz. Wenn ich sie nicht habe, dann hat sie Jakob meistens und da Alma bei uns im Bett schläft, ist auch hier kuscheln nur zu dritt möglich. Klar, ist total schön, aber natürlich nicht dasselbe.
4) Hebammen sind sooooo wichtig! Im Krankenhaus sowie in den ersten Wochen und Monaten nach der Geburt. Sei es um Antworten auf allerlei Fragen zu bekommen, Kniffs & Tricks zu erfahren oder auch um über die eigenen Sorgen mit jemand anderes zu sprechen. Wir können uns in Deutschland  (das ist ja nicht in jedem Land so) wirklich glücklich schätzen Hebammen zu haben und sollten diesen Berufszweig mehr wertschätzen und unterstützen.
5) Haushalt – bleibt auf der Strecke. Muss ich mich erst dran gewöhnen :D Eine Putzhilfe einmal die Woche wäre echt mega.
6) Hilfe: Wenn jemand Hilfe anbietet, unbedingt annehmen. Sei es das jemand Essen für einen kocht oder einfach mal den Tisch abwischt. Sonst bin ich ja eher der Typ "Mach ich selbst!", aber diesen Anspruch kann man getrost sein lassen.
7) Auch mal an was anderes denken: Wie bereits erwähnt, dreht sich momentan fast jeder Gedanke um den kleinen Lieblingsmenschen. Ich versuche aber trotzdem meinem Kopf auch mal Raum für anderes zu geben, heißt bspw. einen Artikel zu lesen welcher nichts mit Babys zu tun hat oder in einem Onlineshop nach Kleidung für mich zu stöbern und nicht nur auf Mamikreisel (Kleiderkreisel für Mama & Baby) zu gucken.


So, das war ein erstes kleines Update, ich esse jetzt schnell noch etwas, denn Alma wird bald wach und wird auch Hunger haben :D 

IKEA: Alles Neu macht der Herbst!

Landskrona Serie aus dem regulären Katalog

Mit dem Herbst ziehen wir uns auch wieder lieber in unsere eigenen 4 Wände zurück.  Beste Zeit für die Interieurmarken dieser Welt neue Kollektionen auf den Markt zu bringen. Der Launch des neuen Ikea Katalogs wird ja immer heiß erwartet, aber ebenso spannend finde ich meist kleinen Kollektionen, die dem Launch (oft still & heimlich) folgen. Ich habe ein wenig gestöbert und euch meine liebsten Teile aus des verschiedenen Kollektionen (August - Oktober) und den regulären Styles rausgesucht. Zu meinen absoluten Favoriten gehören der Korkschrank der Kollektion "Sammanhang" sowie die Kissen aus Självständig. 
Sammanhang bietet jede Menge minimalistische Lösungen in Sachen Aufbewahrung. Damit könnt ihr das ein oder andere verstecken und Lieblingsteile in Szene setzen. Designer dahinter ist Aaron Probyn und Självständig bedeutet soviel wie Selbstständig und so kommt die Kollektion auch rüber: Hier treffen Vintage-Vibes auf moderne Formen.

Wandregal aus "Sammanhang"

Schrank aus "Sammanhang" mit Korkverkleidung

Vassviken Fronten für Besta aus regulärem Katalog

Insjön aus regulärer Kollektion

Tovsippa Bettwäsche 

Reguläre neue Stoffserien, u.a. Eldtörel und Skäggört

Geschirr Morgonte aus regulärer Kollektion

Gießkanne Vattengrasse - regulär

Glittrig aus regulärer Kollektion

Wandregal aus "Sammanhang"

Kissen aus "Självständig"

Vasen aus "Självständig"

Inter IKEA Systems B.V. 2018

Meine Herbstlieblinge: Senfgelb, Teddyfell & die perfekte kleine, schwarze Tasche.


Herbst – Eine meine liebsten Jahreszeiten ist eingeläutet! Zeit für neue Farben, Materialien & Lieblingsteile. Ich habe bereits online gestöbert und auch schon das eine oder andere Teil bestellt. Ein Mix aus aktuellen Trends und klassischen Teilen. 
Ganz oben auf meiner Wunschliste stand eine schwarze, schlichte Ledertasche für den Alltag, nicht zu klein - nicht zu groß. Nach einer langen Suche fiel meine Wahl letztlich auf ein Modell von Vagabond. Ich habe sie bereits fleißig getestet und kann sie wärmstens empfehlen – neben meiner Geldbörse (+ die meines Mannes), passt Schlüssel, Jutebeutel, Kopfhörer, Mutterpass (den soll man nämlich immer dabei haben) und ein wenig Beauty problemlos rein. 
Außerdem hatte ich in letzter Zeit total Bock auf eine Teddyfelljacke (gibt's aktuell von vielen Marken), welche ich mir zusammen mit dem senffarbenen, leichten Trenchcoat (danach habe ich schon vor einem halben Jahr überall gesucht) und der kleinen Strick-Latzhose für die kleine Mademoiselle bei H&M bestellt habe. Mal sehen ob mich die Produkte dann auch in real überzeugen :) Auch bei meinen Lieblingen gelandet: Die coole Mütze von Samsoe & Samsoe, welche ich hier in Berlin im Store entdeckt habe, die wunderschönen Stiefeletten  (stell ich mir so schön zu einem Maxikleid vor) von Edited und der Print von Juniqe. 

Produkte von:
Teddyfelljacke, Trenchcoat, Stricklatzhose für Babies – H&M
Tasche - Vagabond
Stiefelette - Edited
Mütze - Samsoe & Samsoe
Print - Juniqe

Mein Hochzeitskleid – Anprobe, Accessoires & Baby-Bump.


Was stand eigentlich zuerst fest– Baby oder Hochzeit? Diese Frage habe ich in letzter Zeit ganz oft gestellt bekommen. Dicht gefolgt von "Und wie hast du das mit deinem Kleid gemacht?".
Zu der ersten Frage: Manche Sachen kann man nicht so einfach planen ;) 
Und zur zweiten: Alles ist möglich, man benötigt nur die richtigen Menschen an seiner Seite. Wie das bei mir war? 
Mein Kleid stammt von Franziska Burgert, einer Maßschneiderin hier aus Berlin. Eher durch Zufall hatte ich ihre Kleider letztes Jahr im Winter auf einer kleinen Hochzeitsmesse entdeckt. Eigentlich war ich da gar nicht wegen mir, sondern weil eine Freundin nach Inspiration suchte (ich war auch noch gar nicht verlobt).
Aber die kleine Kollektion von Franziska hatte es mir sofort angetan... und ich dachte mir noch so "Die merke ich mir mal.... für irgenwann halt."
Als ich dann kurz vor Weihnachten den Antrag bekam und wir uns peu a peu an die Planung machten, war Franziska die erste, der ich wegen meinem potentiellen Kleid schrieb. Glücklicherweise 
hatte sie damals auch Kapazitäten. Wo anders machte ich ehrlich gesagt auch keinen Termin aus. 



Mitte Februar stand ich dann zum ersten Mal in Franziskas Studio, zusammen mit meiner Mum sowie Desi & Nisi. Gemeinsam schauten wir uns die Kleider an und die Entscheidung stand doch recht schnell: Ich zog eins der Kleider an und Tadaaa... das war es. Fast. Zusammen beratschlagten wir uns welche Details anders sein müssten, so dass es zu meinem Kleid werden würde. Ich wollte beispielsweise vorne keinen Schlitz und längere Ärmel. Aber an sich war es mir, sowie meiner Begleitung direkt klar: Das ist mein Kleid... und so war es auch! Ich habe tatsächlich kein weiteres Kleid anprobiert, nur das eine. 

Franziska machte eine erste Skizze, nahm all meine Maße und wir machten einen weiteren Termin aus. Bis zum 2. Termin passierte dann auch unser 2. Highlight diesen Jahres, denn die kleine Bauchbewohnerin wurde in der Zwischenzeit vom Arzt bestätigt und wir wussten: Ok – 2018 wird wohl unser Jahr. Neben unserer Hochzeit, werden wir auch eine Familie und unser 10-jähriges haben wir ja auch noch ;) 

Ich kontaktiere Franziska direkt und sie versicherte mir, dass das gar kein Problem sei. Also ganz anders, als viele erwarten würden. Und so kam es, dass wir bei folgenden Termin die kommende Baby-Bump mit einplanten. Für den Schnitt bedeutete das vor allem, dass die Taille ein Stück nach oben rutschte und wir etwas mehr Luft im Umfang behielten. Ganz fertig wurde mein Kleid dann auch erst wenige Tage vor unserer Trauung, da es ja perfekt passen sollte und das tat es auch! Bei meinem letzten Termin bei Franziska (vier Tage vor unserer Hochzeit) änderte sie noch Kleinigkeiten und dann konnte ich es mitnehmen.



Accessoires + Schuhe
In Sachen Accessoires entschied ich mich für zurückhaltende Stücke, alles in Roségold passend zum Gürtel des Kleides. Ich trug Ohrringe aus der Stilnest Kollektion von Desi & Nisi, da ich den Gedanken schön fand Schmuck zu tragen, welche meine Freundinnen designed hatten. Zudem ein sehr schlichtes Armband meiner liebsten dänischen Uhrenmarke Skagen. Wie bereits verraten (hier geht's zum Blogpost "Wir haben geheiratet: Unsere kleine Hochzeit an der Ostsee!") war die Mum meines Mannes für mein Hair & MakeUp zuständig und von ihr stammte auch mein Haarschmuck (also ebenfalls Handarbeit). 
Meine Schuhe? Hier bestellte mehrere Styles in Roségold und letztlich entschied ich mich für die bequemsten, welche komischerweise auch die günstigsten waren (von Asos). 



Unsere Trauringe
Bei unseren Trauringen wussten wir direkt wohin wir gehen wollten – zu einer Goldschmieden aus unserer Heimatstadt Dresden. Hier haben bereits Freunde und Familie von uns ihre Ringe anfertigen lassen. Bereits im ersten Gespräch entschieden wir uns für Farbe, Form und Look der Ringe. In weiteren Terminen / Anproben wurden sie dann peu a peu final. Wir haben uns für sehr schlichte Ringe entschieden, beide nahezu identisch. Meiner ist nur etwas dünner sowie runder als der meines Mannes. 


Mein Blumenstrauß
Auch bei meinem Strauß (von welchem ich recht genaue Vorstellungen hatte), wusste ich direkt wen ich zuerst anfragen wollte. Mit Hürriyet von Botanic Art hatte ich bereits beruflich Kontakt und wusste daher welche kleinen und großen Zauberwerke sie vollbringen kann. Gedacht, getan und mit dem Ergebnis war ich total zufrieden!
Mein Tipp: Zeigt eurer Floristin / eurem Floristin einfach was ich gefällt anhand von Fotos. Ich habe vorab mehrere Bilder auf Pinterest zusammengesucht und bei jedem Bild dazu geschrieben was genau ich daran mochte :) 



Mein persönliches Fazit
Auch wenn das Kleid mein eigentliches Budget überstieg (Danke an meine Eltern, die es trotzdem möglich gemacht haben), würde ich alles wieder genauso machen! Durch die persönliche und vertraute Beratung durch Franziska fühlte ich mich direkt pudelwohl – von Anfang an und während des gesamten Prozesses. Vor allem in einer Phase des Lebens, in der sich der eigene Körper so sehr ändert, war das ein großes Glück. 

Das Kleid ist in Handarbeit hier in Berlin entstanden, was es für mich zudem so Besonders macht. Und der Blick meines Mannes, als er mich zum ersten Mal in meinem Kleid sah, bestätigte mein sofortiges sehr gutes Gefühl mit diesem Kleid einfach nur noch. 

Rückblick: Mein DIY Mobile Workshop im Stokke Summer House.


(Anzeige – dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Stokke).
Auf meinem Instagram-Account konntet ihr bereits einige Momente aus dem Stokke Summer House hier in Berlin entdecken. Aber was genau dahinter steckt und was es mit dem DIY Workshop auf sich hatte, verrate ich euch heute.

Die norwegische Marke Stokke steht für wunderschöne Kindermöbel eröffnete im April im Wunderhaus Berlin in Berlin Prenzlauer Berg einen Community Hub der besonderen Art. Bis Mitte September konnten hier die Produkte der Marke entdeckt und getestet werden – in wunderschöner Atmosphäre des Wunderhaus Berlin. Hier gab es Stokke Neuheiten, wie den Kinderwagen Stokke Xplory oder eben auch die Klassiker wie den Hochstuhl von Stokke, den Tripp Trapp. Sei es für ein Treffen mit Freundinnen, um das ein oder andere am Laptop zu erledigen oder um an einem der tollen und kostenfreien Stokke Workshops teilzunehmen. Jede Woche wartete ein bunter Strauß an Möglichkeiten für junge und werdende Eltern. So gab es jede Menge Vorträge zu Themen wie Ernährung, Erziehung & Co., Yoga- und Meditationsklassen, Kockkurse und eben auch DIY-Workshops, wie meinen. 



Mein DIY Mobile Workshop 
Nachdem ich mich auf die Suche nach einem schönen und bezahlbaren Mobile fürs Kinderzimmer im Netz gemacht hatte und mich einfach nix zufrieden stellen wollte, dachte ich mir "Wieso nicht einfach selber machen?". Nach kleiner Pinterest-Recherche erstellte ich erste Skizzen und recherchierte Materialien, sie sich für das DIY eigneten. Und weil Mobiles in keinem Kinderzimmer fehlen sollten, war dies auch genau das richtige Projekt für einen DIY Workshop im Stokke Summer House. Zusammen mit den Teilnehmerinnen (und den Zwergen, die mit dabei waren) ging es an dem Nachmittag um Pompoms und Lieblingsfarben. Zur Inspiration hatte ich auch ein Mobile vorgetastet, welches nun in unserem Kinderzimmer hängt.
Um für allerlei Geschmäcker was dabei zu haben, habe ich Wolle, Silikon- und Filzkugeln sowie Holzelemente in verschiedenen Farben & Formen gekauft, aber sehr selbst.... 
Es hat wirklich Spaß gemacht einen solchen Workshop zu geben – Danke an Stokke für die tolle  Möglichkeit mit all den sympathischen Muttis und ihren Rackern. 

PS.: Ihr wollt auch ein eigenes Mobile basteln? Dann klickt bald wieder vorbei, es wird eine kleine Anleitung geben :) 





(Anzeige) Getting ready for the Baby - Part 1: Wickelkommode & Tipps zum Einrichten.


(Anzeige - dieser Beitrag entstand in freundlicher Kooperation mit Otto).
Die Zeit fliegt und mittlerweile bin ich schon so schwanger, dass ich von meinem „normalen“ Gang peu a peu in den Watschelgang übergehe. Ende Oktober haben wir Entbindungstermin und in den letzten Wochen hat sich in Sachen Vorbereitungen, Anmeldungen, Babyzimmer & Co. echt viel getan. Soweit geht es uns beiden super (Klopf auf Holz) und nur das ein oder andere kleine Wehwehchen (gehört halt dazu) macht sich bemerkbar: ein wenig Rücken, Hüfte und wenn die Kleine besonders dolle tritt, schmerzt es mal (da erschrecke ich regelmäßig). 

Natürlich möchte ich euch vor allem aus meinen Lieblingsthemen Interieur & Mode jede Menge Eindrücke zeigen. Den Anfang macht unsere Wickelkommode, welche ich euch in diesem Blogpost in Kooperation mit Otto zeige.



Eine Wickelkommode ist neben dem Bettchen wohl eines der wichtigsten Möbelstücke im Kinderzimmer. Natürlich ist sie kein Muss, aber für uns war sie eines der ersten Einrichtungsgegenstände nach dem wir Ausschau gehalten haben. Da wir für das Babyzimmer keinen ganz leeren, separaten Raum zur Verfügung haben, war es uns wichtig Möbelstücke zu finden, welche sich problemlos in den Rest des Mobiliars einbinden lassen. Und trotzdem Dank Farben und Accessoires einen Raum zu gestalten, welcher nach Babyzimmer aussieht und in dem sich das kleine Würmchen und wir uns wohlfühlen können.
Unsere perfekte Kommode musste also weiß und / oder aus Holz und im Skandi-Stil sein.  Praktische Schubladen, die richtige Höhe und hochwertige (stabile) Qualität waren weitere Voraussetzungen. Unseren Favoriten haben wir gefunden - von der Traditionsmarke Pinolino. Neben den eben beschrieben Voraussetzungen, überzeugten uns bei dieser auch die coolen Ledergriffe. Die Kommode bietet jede Menge Stauraum und passt ganz wunderbar in das Zimmer. Die Schubladen schließen zudem ganz, ganz leise, was bei schreckhaften Babys natürlich super ist.

Unser Farbkonzept? 
Hell und freundlich :) Weiße Möbel, aufgelockert durch natürliches Holz und  mit Farbtupfern in Gelb, Rosa & Türkis. Damit es nicht zu bunt wird, dienen Beige & Grau als Ergänzung. 




Nach vielen Stunden Recherche sind wir um einiges an Wissen rund um das Thema weiser, welches ich anhand ein paar kleiner Tipps mit euch teilen möchte:

1) Wickelkommode / Wickelkommoden-Aufsatz 
Wer auf der Suche nach einer Wickelkommode ist, wird meist 3 Optionen finden:
  • Eine Wickelkommode im Ganzen.
  • EIne Wickelkommode mit abnehmbaren Aufsatz.
  • Einen Aufsatz, welche man auf eine bereits vorhandene Kommode aufbringen kann.

Da wir so oder so weiteren Stauraum benötigten und keine Kommode haben auf welcher ein einzelner Aufsatz funktionieren würde, fanden wir die Kombination aus Kommode mit abnehmbaren Aufsatz von Pinolino super. Heißt wenn die kleide Mademoiselle irgendwann nicht mehr gewindelt werden muss, kommt der Aufsatz einfach runter und die Kommode hat weiterhin einen Nutzen. 





2) Wickelauflage
Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten – aus Kunstoff, Baumwolle, abwischbar und /  oder waschbar etc. Wir haben uns für eine Oeko-Tex zertifizierte Kunststoffauflage (von Pinolino) entschieden und dafür einen kuscheligen Bezug bestellt. Heißt wenn mal was daneben geht, müssen wir nur den Bezug waschen und können auf die Kunststoffauflage derzeit eine Alternative legen, z.B. ein Mulltuch.

3) Utensilos, Körbchen oder Boxen
Spucktücher, Windeln – um außerhalb der Schubfächer alles griffbereit zu haben, empfehlen sich praktische und hübsche Aufbewahrungsmöglichkeiten wie bspw. Stoffkörbchen. Wir haben uns für diese naturfarbenen Körbchen entschieden, welche im Doppelpack jede Menge Windeln beherbergen können und so stets griffbereit sind.


4) Für Ablenkung sorgen: Spielzeug / Mobile
Direkt am Anfang vielleicht noch weniger von Bedeutung, aber sobald die Krümel rum wackeln und mit ihren Händchen alles greifen wollen, sorgen Dinge wie ein Mobile oder auch Spielzeug für Ablenkung. Ich habe das Mobile selber gebastelt (die Anleitung folgt in einem weiteren Blogpost), zudem sorgt die kleine, süße Spieluhr-Wolke für Musik. Die kleine Häkeldecke dient als Kuscheldecke – sei es fürs Wickeln oder unterwegs. 

5) Kisten in der Kommode – Oberstes Schubfach
Für Ordnung – die Dinge, die man oft benötigt sind im obersten Schubfach: Bodys, Pflegemittel, Söckchen und weitere Windeln. Hier helfen Ordnungshelfer, wie bspw. Boxen den Überblick zu behalten. 

Hier gibt es die direkten Links zu den Produkten von Otto:


Weitere tolle Kinderzimmer-Ideen, unter anderem von Jana von @kopfbisfuss oder auch Lisa von @itsprettynice, findet ihr auf dem Otto-Blog Roombeez: hier entlang. 

Ich hoffe dieser erste Eindruck hat euch gefallen :) 
Mehr Inspiration rund um Baby & Kind findet ihr auf meinem Pinterest-Board, hier klicken. 

Meine Schwangerschaft: Bump Update


Neben unserer Hochzeit steht dieses Jahr noch ein weiteres, RIESIGES Ereignis an: Wir erwarten Nachwuchs! Auf meinem Instagram-Kanal habe ich die freudigen Nachrichten bereits vor einigen Wochen angekündigt & im letzten Blogpost war es ja bereits zu erahnen... und heute gibt es eine kleine Zusammenfassung zur Bump – mein Bump Update!

Wir erwarten ein Oktober-Baby, genauer gesagt ein kleines Mädchen. Mit der nächsten Woche geht es auch schon in die 30. Woche, heißt die Hälfte der Schwangerschaft haben wir schon lange geschafft. Bis jetzt ("Klopf auf Holz") kann ich mich über keine großen Wehwehchen beklagen. Nach zwei Wochen Übelkeit und Müdigkeit (in der 7. + 8. Woche) gab es glücklicherweise keine untypischen Beschwerden mehr. 

Dass das Schlafen auf dem Bauch irgendwann nicht mehr geht und das die eigenen Klamotten zunehmend enger werden ist ja klar. Ich war ehrlicherweise "erschrocken", wie wenig schöne Umstandskleidung es gibt, weswegen ich nun einfach auf Schnitte zurückgreife, die aus der "normalen" Konfektion kommen. Oversized ist glücklicherweise ja im Trend.

Mit der aktuellen Hitze habe ich tatsächlich ein wenig zu kämpfen (Hitze ist ja sowieso nicht mein Fall), aber das ein oder andere Hausmittel und einfach mal langsamer machen hilft. Ich werde immer runder und demnach auch eingeschränkter in meiner Bewegungsfreiheit. Und auch die Ischiasschmerzen ab und an sind alle wieder vergessen, sobald wir die Tritte der Kleinen sehen und spüren. Schwangerschaftsyoga hilft auch ;) 

Mittlerweile wandeln wir unser aktuelles Arbeitszimmer in ein Babyzimmer um, was natürlich Spaß macht. Aber zu dem Thema gibt es hier bald mehr zu sehen. Bis dahin gibt es aber es gibt noch dutzende Entscheidungen zu treffen und Dinge zu organisieren (Kinderarzt, Krankenhaus usw.). 

Wir haben geheiratet: Unsere kleine Hochzeit an der Ostsee!


Wir sind verheiratet! Ja, das ging jetzt alles ganz schnell :) 
Vor einigen Wochen hatte ich euch in diesem Blogpost bereits die ersten kleinen Details verraten und heute kommt ein ausführlicher Beitrag, inklusive Fotos.
Pssst: Es wird noch einen extra Blogpost zu meinem Kleid (Wie war das mit der Baby-Bump?) & Outfit (inkl. Ringe) geben. #staytuned

Wir hatten von vornherein den Plan, eine kleine Hochzeit zu feiern – bedeutet in kleinem Kreis und abseits der "typischen" Cliches, weil wir das einfach nicht sind. Bedeutet nicht, dass ich große Hochzeiten nicht toll finde, aber es entsprach einfach nicht unseren Vorstellungen. Heißt wir hatten bzw. haben 2 Termine, an denen es feierlich wird. Bei beidem gilt das Credo "entspannt aber schön". Einmal die standesamtliche Trauung mit der Familie & zudem eine kleine Gartenparty mit den engsten Freunden. Die offizielle (und wunderschöne) Part ist nun bereits geschehen.

Vor circa drei Wochen hieß es für uns, ab an die Ostsee – genauer gesagt nach Binz auf die Insel Rügen. Wieso hier? Weil wir uns als standesamtliche Location den Müther-Turm von Binz herausgesucht hatten. Ein Turm, welcher einst als Rettungsturm diente und in den 60er Jahren erbaut wurde. Mittlerweile ist er eine offizielle Standesamt-Location, liegt direkt am Strand und hat einen 360-Grad-Panoramablick. Da in den Turm nur 12 Gäste + Brautpaar passen, entsprach er auch unserer "kleinen Hochzeit" ganz wunderbar. Zudem lieben wir das Meer und ich fand die Vorstellung am Wasser zu heiraten schon immer toll! 
Mit dabei? Unser engster Familienkreis sowie unsere Freundin & Fotografin Desi :) Jep, wir hatten keine Trauzeugen, das muss man heutzutage auch gar nicht mehr.
PS.: Den Turm habe ich tatsächlich erst den Tag vor der Trauung live gesehen, aber mein Mann Jakob kannte ihn von einer Bildungsreise mit der Uni und mochte ihn auf anhieb)


Die Trauung fand am Freitag Vormittag statt, also reisten wir Donnerstag an, sprachen ein finales Mal mit der Standesbeamtin (welche super nett war) und gingen an dem Abend bereits mit allen leger essen, um letzte Fragen zu klären. 
Tipp: Mit dem Standesamt Binz kann man vorab alles super via Mail und Telefon klären, das finale Gespräch war unser erstes Kennenlernen mit der Standesbeamtin. 

Am Freitag Morgen (nach einem wirklich erholsamen Schlaf) hieß es früh aufstehen, denn die Mutti von meinem Mann kam in unser Hotel, um sich um mein Hair & Make-Up zu kümmern. Ja... das kann sie super gut, denn sie ist Maskenbildnerin. Auch meinen Haarschmuck hat sie kreiert.
Plötzlich verging die Zeit wie im Flug und langsam aber sicher, setzte ein wenig Nervosität oder einfach nur riesige Vorfreude ein. Nachdem sich Jakob bereits Richtung Standesamt auf den Weg gemacht hatte, schlüpfte ich in mein Kleid & gemeinsam mit Desi ging es nun auch für mich zum Türmchen. 
Kleiner Fauxpas: Am Standesamt angekommen fiel uns auf, dass wir den Stick mit der Musik vergessen hatten (und wir hatten unsere 3 Songs auf 4 verschiedene Sticks gemacht). Also düsten Desi und der Mann meiner Mom zurück zum Hotel – nur 5 Minuten Verspätung. Glück gehabt! 




Ganz traditionell geleitete mein Dad mich anschließend ins Türmchen, wo mich Jakob nun auch zum ersten Mal in meinem Komplett-Look sah. Ein toller Moment – für uns beide! Die Trauung selbst war super schön: die perfekte Länge mit persönlichen Worten und den drei von uns ausgesuchten Songs (ein Mix aus locker und romantisch). Und der Blick aufs Meer war traumhaft. Glücklicherweise hatten wir super Wetter.






Im Anschluss ging es für uns alle in die von uns vorab reservierten Strandkörbe. Nach einem gemeinsamen Anstoßen mit unseren Gästen, fotografierte uns Desi am Strand sowie auf der Düne. 
Da sich alle pudelwohl in den Körben fühlten, saßen wir dort ein ganzes Weilchen, inklusive Drinks & Snacks von der Strandbar. Die Hochzeitstorte durfte natürlich auch nicht fehlen. Auch hier hatten wir das riesige Glück, dass Jakobs Mom diese gebacken hatte. Sie sah nicht nur wie ein Midsommer-Traum aus, sondern schmeckte auch super lecker.
Keine Sorge: Alle Blüten waren essbar ;) 


Wir hatten kein striktes Programm, daher hieß es zwischen Trauung und Dinner am Abend etwas Entspannen für alle. Am Abend trafen wir uns erneut, um in einem schönem Restaurant gemeinsam zu essen und den Tag ausklingen zu lassen – natürlich mit der ein oder anderen Anekdote sowie Rede der Brauteltern. 
PS.: Ein Restaurant zu finden, welches dem Anlass entsprach und in meinen Augen auch hübsch aussah sowie eine gute und abwechslungsreiche Speisekarte hatte, war das einzig schwierige in Binz.


Für diesen besonderen Anlass, hatten wir uns ein schönes Hotel gebucht (in Binz gibt es auch viele altbackene Hotels) und hatten mit unserer Wahl auch richtig Glück, denn neben einem kostenfreien Zimmer-Upgrade lag nach der Trauung auch eine Überraschung im Zimmer bereit. 

Unser Fazit: TOLLES WOCHENENDE! Genauso hatten wir uns das alles gewünscht. Wir hatten ein wunderschönes Wetter, tolle Locations, super Stimmung und nichts ging schief! 


Fotos: Desiree Kastull 
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