Her Superpower: Sonja Scholtysek & Leonie Graf von Sinfinis


Heute gibt's in einen neuen Beitrag in der Kategorie "Her Superpower". Falls ihr noch nicht wisst, um was es hier geht: Ich möchte meinen Blog dazu nutzen, euch inspirierende Frauen vorzustellen. Sei es weil sie mutig sind (in meinen Augen zumindest) oder beispielsweise kreative Dinge tun. Das können Gründerinnen, Illustratorinnen oder auch Designerinnen sein. Lasst euch überraschen! Sinfinis ist ein Online Shop, in welchem ihr nachhaltige sowie moderne Produkte findet. Alles kuratiert von Sonja Scholtysek & Leonie Graf, den beiden Gründerinnen des Shops. Was Sinfinis von anderen nachhaltigen Shops unterscheidet? Die Antwort findet ihr unter der ersten Frage:

Welches Konzept steckt hinter eurem Onlineshop?
Wir wollen zeigen, dass Nachhaltigkeit und ein modernes Design einander nicht ausschließen und bieten in unserem Shop Produkte aus den Bereichen Mode & Accessoires, Baby & Kinder, Leben & Wohnen sowie Pflege an, die grundsätzlich beides sind: modern und nachhaltig. Damit wollen wir auch diejenigen ansprechen, die mit Nachhaltigkeit noch immer einen Verzicht auf tolles Design und Trends verbinden und die sich vom nachhaltigen Angebot bislang nicht angesprochen gefühlt haben. 

Was macht ihr Zwei bei Sinfinis? 
Unsere „offizielle“ Jobbezeichnung lautet Geschäftsführende Gesellschafterin. Klingt ziemlich hochgestochen, tatsächlich sind wir beide die einzigen Mitarbeiterinnen von Sinfinis und machen deshalb alles: Marketing, die Fotos für Instagram und Facebook, unsere Webseite mit Bildern, Inhalten und Produkten füllen, neue Produkte einkaufen, Bankgespräche führen, Pakete packen und verschicken etc. 




Wie kam es dazu, dass ihr gegründet habt & was habt ihr eigentlich vorher gemacht?
Bevor wir Sinfinis gegründet haben, haben wir in einer Agentur für Markenkommunikation gearbeitet. Dort waren wir beide Teil des gleichen Teams und haben uns angefreundet. Dass wir dann gemeinsam Sinfinis gegründet haben, war aber ein glücklicher Zufall: Wir wollten uns beide beruflich neu orientieren, in eine ganz andere Richtung gehen und etwas „sinnvolles“ machen. Gleichzeitig hatten wir beide das oben bereits genannte Problem erkannt, nämlich, dass viele Menschen mit Nachhaltigkeit noch immer den Verzicht auf modernes Design und aktuelle Trends verbinden. Zack, war die Idee zu unserem eigenen Online-Shop für nachhaltige – und schöne – Produkte geboren. Gefühlt 300 verschiedene Business Plan-Varianten und Bankbesuche später, konnten wir dann im August 2017 endlich mit Sinfinis.de online gehen. 

Sinfinis – Woher kommt der Name bzw. was bedeutet der? Da das blaue Unendlichkeitszeichen bereits vorher als unser Logo feststand, haben wir uns bei der Namenssuche davon inspirieren lassen. Sinfinis kommt vom spanischen Sin Fin, was endlos bedeutet und unserer Meinung nach sehr schön zu unserem Nachhaltigkeitskonzept passt. 



Was ist euch in Sachen Faitrade wichtig?
Für uns ist es wichtig, dass unsere Marken transparent sind und klar angeben, wo und unter welchen Bedingungen sie produzieren. Geben sie an, dass ihre Produkte Fairtrade oder Bio sind, müssen sie das zum Beispiel durch das Fairtrade- oder GOTS-Siegel belegen können.

Insgesamt haben wir zwölf unterschiedliche Nachhaltigkeitskriterien. Dazu gehören neben Fairtrade auch Bio, Handgemacht, Hergestellt in der EU, Ohne Tierversuche, Recycelbar, Recycelt und Upcycelt. Schadstofffrei, Sozial, Ressourcenschonend und Vegan. Je Produkt entscheiden wir ganz individuell, ob eine Aufnahme in unseren Shop in Frage kommt. Eine reine Herstellung in der EU zum Beispiel reicht nicht aus, besonders, wenn nicht garantiert werden kann, dass das Produkt frei von Schadstoffen ist oder ressourcenschonend produziert wurde. In diesen Fällen muss noch mindestens ein weiteres Nachhaltigkeitskriterium erfüllt werden, damit wir den Artikel ins Sortiment aufnehmen. 


Habt ihr Tipps wie man im Alltag „einfach“ nachhaltiger Leben kann? „Qualität vor Quantität“ ist ein guter Leitsatz, denn man kann ihn auf so gut wie alles anwenden. Das Einkaufsverhalten gehört dazu: Brauche ich das alles wirklich oder reicht nicht auch ein einziges, dafür aber hochwertiges Stück? Das ist kein Verzicht, sondern ein Zugewinn für uns selbst und die Umwelt – und ganz leicht umsetzbar. Man muss nur den ersten Schritt tun.

Wie findet ihr die Marken für euren Shop? 
Teilweise finden wir unsere Labels auf Messen, teilweise über Social Media. Gerade über Instagram haben wir viele unserer Lieblingslabels entdeckt, weil man sich hier wunderbar durchklicken und inspirieren lassen kann. Mittlerweile werden wir auch immer häufiger von kleinen Labels angesprochen. Das freut uns natürlich besonders.

Oh.. und was ist eure persönliche Superpower? Unsere Superpower ist der feste Glauben an unseren Shop. Ein noch sehr junger Online Shop wie Sinfinis ist kein Selbstläufer und man muss ständig ums Fortbestehen kämpfen. Deshalb ist es für uns schwierig, weit in die Zukunft zu planen. Das würde uns nervös machen, wären wir nicht so überzeugt von unserem Shop und unserem Konzept.




New Skandi label to watch: And Less.


Da ich immer auf der Suche nach neuen Skandi-Labels bin, habe ich mich über diesen Zugang aus dem Hause der dänischen Marke Nümph sehr gefreut: And Less.
Auch das Credo der Marke entspricht genau dem. was auch ich mir in den letzten Monaten immer wieder sage: "Less is more – Es kommt nicht darauf an, wie viele Kleidungsstücke du besitzt, sondern auf die, die deinen Stil widerspiegeln." 
Das Label And Less setzt auf Materialien wie Seide, Baumwolle und Viskose, welche sich nicht nur toll tragen, sondern auch zu meinen liebsten gehören. Die minimalistischen und zeitlosen Designs in den meist reduzierten Farben haben das Potential auf wahre Evergreens im Kleiderschrank.

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Unser selbstgebauter Esstisch & die passende Sitzbank im Skandi-Look.


Endlich! Nach einem gefühlt endlosen Krimi haben wir den Esstisch, den wir uns lange gewünscht haben. Da wir nach einer intensiven Suche, online sowie offline feststellen mussten, dass nirgends der Richtige dabei war, schmiedeten wir Selbstmach-Pläne. Glücklicherweise ist mein Freund handwerklich begabt (und hat einen Metallbauer als Onkel). Die Gestelle des Esstischs sowie der dazu passenden Sitzbank bestehen aus Stahl und wurden nach unseren Vorstellungen zusammen geschweißt. Anschließend strichen wir beides mit einem speziellen Lack in Hellgrau. Stahl sollte unbedingt grundiert / gestrichen werden, um Rost vorzubeugen. Nachdem wir super glücklich mit dem ersten Schritt unseres Esstischs waren, fehlte es "nur noch" an den Holzplatten für Tisch und Sitzbank. Und nun ging der Krimi los! 
Wir nahmen an, dass es nicht so schwer sein könnte hochwertige Sperrholzplatten mit Beschichtung in der gwünschten Größe zu bekommen. Tja.. leider doch! Nach unverschämten Angeboten, Fehlern, etlichen Mails und Anrufen, mussten wir leider feststellen, dass wir auch diesen Part selbst übernehmen mussten. Dies dauerte ca. 6 Wochen. (Und Weihnachten rückte immer näher!)
Nach eigener Recherche fanden wir einen finnischen Hersteller, dessen Holzplatten es glücklicherweise auch in Berlin zu kaufen gab. Und wenige Tage vor Weihnachten war es dann endlich soweit. Platten und Gestell konnten miteinander verschraubt werden und wir hatten genügend Platz für unsere Family & das Weihnachtsdinner. Seitdem haben wir schon etliche Male mit Familie und Freunden an diesem Tisch gesessen. Genau so habe ich mir das gewünscht :) 










Stühle | Rowico
Karaffe | Ferm Living
Vase | Holmehgaard
Marmor Untersetzer | House Doctor
Lampe | Vita Copenhagen
Kissen | H&M Home
Spiegel | Sissyboy
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Hamburg: Tipps für das Schanzenviertel.


Da Hamburg zu meinen liebsten deutschen Städten gehört und ich vor allem im letzten Jahr öfter da war, dachte ich mir, dass ich einfach mal die Highlights unseres letzten Trips in die Hansestadt mit euch teile. Klar, haben wir auch typische Touri-Dinge wie eine Hafenrundfahrt gemacht (ist ja auch schön), aber den Fokus will ich mal auf's Schanzenviertel richten:

Unterkunft (Werbung)
Mittendrin findet ihr das Hostel / Hotel "Die Superbude" – hier gibt es Doppelzimmer (die sogenannte "Doppelbude") aber auch 6-Bett-Zimmer. Im Gegensatz zu vielen Unterkünften in Hamburg, ist die Superbude bezahlbar und trotzdem ziemlich cool. Einfach, aber gemütlich eingerichtet mit ganz besonderen Details. Das Personal ist super freundlich und stets hilfsbereit. Die perfekte Unterkunft für ein Wochenende in Hamburg wenn der Geldbeutel nicht so groß ist. 





Essen gehen
1) Asiatische Fusionküche im mikawa (Susannenstraße 15)
Super leckeres Sushi sowie schmackhaftes Curry haben wir hier gegessen. Falls ihr am Wochenende Abends hierher wollt, solltet ihr bestenfalls reservieren. Ich hatte Lachs und der war super gut.

Für ein schnelles Mittag empfehlen wir dir Curry Wurst (gibt auch Veggie + Geflügel) bei Schmitt Foxy Food. 

3) Cantina Popular (Schulterblatt 16)
Lateinamerikanische Küche vom Feinsten: Ceviche, Tapas & die Cocktails! (eigene Kreationen) überzeugen euch bestimmt. Reserviert am besten, da der Platz begrenzt ist. Nicht ganz günstig, aber den Preis wert.


Shoppen
1) Wie es euch gefällt (Juliusstraße 16)
Etwas versteckt befindet sich das "Wie es euch gefällt" auf der Juliusstraße. Im Store findet ihr u.a. viele skandinavische Modelabels, wie z.B. Samsøe & Samsøe, Second Female oder auch Black Lilly. Neben Kleidung gibt's auch Schuhe, Schmuck und Accessoires.

2) Kauf Dich Glücklich (Susannenstraße 4)
Während ich in Berlin eher selten in einem Kauf Dich Glücklich bin, mochte ich den in Hamburg sehr. Das ähnelt mit Sicherheit sehr, aber wenn ihr da unterwegs seid, schaut mal vorbei ;) Klamotten, Schuhe, Accessoires und ein wenig Deko.

3) Minimarkt (Bartelsstraße 37)
Ein Concept Store mit jeder Menge skandinavischem Design. Also genau das Richtige für mich. Von House Doctor bis hin zu Broste Copenhagen findet ihr hier Dekoration, Küchenutensilien, Geschenke für Kids, Schreibwaren und noch vieles mehr.

4) Amara Ajai and Friends (Bartelsstraße 2)
In der kleinen Boutique findet ihr tollen und modischen Schmuck der eigenen Marke, sowie Dekoration und Accessoires.

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At home with... Nori von Ninosy


Definitiv einer meiner liebsten Kategorien auf Bildhübsch. Denn mit "At home with..." zeige ich euch die Zuhause anderer Blogger / Instagrammer / toller Menschen, die ich meist beim Stöbern im Netz entdecke. Dieses Mal mit Nori (eigentlich Norina) vom Blog Ninosy, die zusammen mit ihrem Freund auf 68 qm im schönen Hamburg (Stadtteil Hoheluft) wohnt. Los geht's:



Beschreibe Dein Zuhause kurz in ein paar Sätzen:
Hauptsache gemütlich! Dazu gehören gedeckte Farben, kuschelige Textilien und Pflanzen – je mehr, desto besser. Mein Zuhause ist mein happy place, hier entspanne ich nach einem Tag im Büro, lade Freunde zum Essen ein und lasse mich von meinem Freund sogar dazu überreden, bis in die Nacht Football zu schauen. So gerne ich die Welt erkunde und auf Reisen gehe: Die Vorfreude aufs Nachhausekommen ist sogar fast noch größer als die Neugier beim Abflug.

Wie würdest Du Deinen Einrichtungsstil beschreiben?
Industrial meets Scandinavian meets Urban Jungle.

Bei meiner Einrichtung ist mir wichtig,... dass jedes einzelne Teil mir ein rundum gutes Gefühl verleiht – sei es das neue Designobjekt aus dem Internet, eine persönliche Fotografie von talentierten Freunden oder ein Liebhaberstück vom Flohmarkt.





Bist du eher der “Ich-dekoriere-oft-um-Typ” oder der “Einmal-gut-alles-gut-Typ”? 
Einmal gut, alles gut. Definitiv. Ich bin, obwohl ich z. B. Weihnachten total liebe, absolut kein Fan von saisonaler Allover-Wohnungsdeko. Schnelle Wechsel zwischen Osterhasen, Sommerflamingos, Halloween und Weihnachtsmännern? Nein danke. Ich behalte meine Deko das ganze Jahr über bei, sorge ggf. nur für ein paar feine Akzente, die das Gesamtbild aber nicht überfrachten, sondern es nur dezent ergänzen. Statt der normalen weißen Kerzen dürfen dann zur Weihnachtszeit vielleicht mal dunkelrote oder schwarzgrüne Exemplare einziehen. Oder ich sorge für eine extra cosy Stimmung, indem ich Lichterketten in den Räumen verteile. Natürlich kann es vorkommen, dass ich abseits von festlichen Anlässen mal eine Pflanze an einen neuen Ort stelle oder ein Bild austausche, wenn ich mich etwas daran satt gesehen habe. Und frische Blumen dürfen stets für Abwechslung sorgen.

Wo bzw. Wie lässt Du Dich inspirieren?
Auf Reisen (ich liebe schön eingerichtete Hotels und Airbnbs!), Blogs, beim Besuch meiner Lieblingscafés und dem Entdecken neuer Spots, liebevoll gestalteten Magazinen (ich bin eine echte Print-Liebhaberin) und natürlich beim stundenlangen Klicken, Staunen und Pinnen auf meiner Inspirationsquelle schlechthin: Pinterest. (Hier geht's zu Noris Boards).

Perfektion oder Chaos?
In mir schlummert ein kleiner Perfektionist, ich gebe es zu. Das Klischee vom kreativen Chaos, was Kreative (als Copywriter bringe ich den ganzen Tag Gedanken, Ideen und Headlines aufs Papier) angeblich mit sich bringen, trifft bei mir irgendwie nicht ganz zu. Ich mag es ordentlich, aufgeräumt, nach Farben sortiert. Was übrigens nicht bedeutet, dass hinter verschlossenen Schrankwänden nicht doch mal alles durcheinander fliegt.






Nenne uns drei deiner liebsten Interior-Blogs/ Webseiten usw.:

Hast du ein Teil, welches eigentlich nicht wirklich zu deiner Einrichtung passt, aber Du Dich einfach nicht davon trennen kannst?
Jetzt, wo du’s sagst... Tatsächlich „stört“ kein Teil meinen aktuellen Einrichtungsstil, aber das hat einen ganz einfachen Grund: Die alte IKEA-Kommode ist auf den Dachboden gewandert und beherbergt dort nun Kleinkram, Weihnachtdeko und andere selten benutzte Dinge.


Wenn ich Möbel, Deko und Co. einkaufe, dann meist bei ... 
Was Deko angeht, zieht es mich regelmäßig zu Søstrene Grene, Granit und H&M Home. Hier ist das Preis-Leistungs-Verhältnis einfach unschlagbar. Auch bei Clas Ohlson kann man manchmal den einen oder anderen Glücksgriff machen. Und natürlich haut auch IKEA immer mal wieder richtige Haben-wollen-Stücke raus – einige der Möbel stehen schließlich auch in unseren vier Wänden. Ansonsten stöbere ich gerne auf Home24, wenn ich keine Lust mehr auf Billy, Hemnes und Co. habe. Hier findet man hochwertige Stücke, die nicht zwangsläufig das Portemonnaie sprengen (der Sale lohnt sich hier wirklich!). Und auf der Suche nach meinem geliebten String Pocket Regal bin ich auf design-bestseller.de fündig geworden.





Ist dir hochwertige Einrichtung wichtig und gibst du gerne Geld dafür aus?
Kann man so sagen. Was früher als Teenager die Lust auf Mode und Kosmetik war, ist in den letzten Jahren nach und nach der Liebe zu schönem Interior gewichen. Ich mag es, Räumen Seele einzuhauchen, sie ganz nach meinem Geschmack einzurichten und hier und da immer wieder an kleinen Stellschrauben zu drehen – so lange, bis ich in meinem eigenen Zimmer stehe und vor Freude nicht anders kann, als etwas dümmlich in die Gegend zu grinsen. Das heißt aber nicht, dass nicht auch günstige Gegenstände einziehen dürfen. Das Möbelstück oder der Dekogegenstand muss einfach Liebe auf den ersten Blick entfachen. Dann darf er gerne einziehen. Sofern noch Platz vorhanden ist.



Welches sind Deine drei Lieblingsgegenstände in Deiner Wohnung?
Gar nicht so leicht zu beantworten. Die Wohnung ist Stück für Stück gewachsen, sie entwickelt sich auch jetzt immer noch weiter, so dass gefühlt bei jeder Veränderung neue Lieblingsgegenstände einziehen. Wenn ich mich tatsächlich auf drei Sachen festlegen müsste, wären es wohl 1. unser Couchtisch, den ein guter Freund selbst gebaut hat, 2. meine Lieblingsbettwäsche in einem tollen Seegrün und 3. der auffällige Spiegel von Westwing im Wohnzimmer.

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DIY Leiterregal aus Holz, inklusive technischer Zeichnung.


Dieses DIY schlummerte schon eine Weile auf meiner Festplatte, also haben mein Freund und ich den heutigen Sonntag dazu genutzt, eine Anleitung für dieses Leiterregal aus Holz zu schreiben ;) Als wir nach unserem Umzug nach einem schönen Regal für unser Badezimmer suchten, mussten wir schnell feststellen, dass das gar nicht so einfach war. Vor allem da wir ein Regal wollten, welches nicht zu breit ist aber dennoch viel Stauraum bietet. Bezahlbar sollte es auch noch sein, heißt diese Aufgabe schien quasi unmöglich. 

Wir haben verwendet:
  • Vierkant Latten aus Holz (24 mm x 44 mm)
  • Im Baumarkt bereits zugesägtes Sperrholz (10 mm dick) für die Böden des Regals
  • Schrauben
  • Stichsäge & Tischlerwinkel
  • Google Sketch Up ist ein super Programm um das Projekt vorher zu planen und die genauen Abmaße zu bestimmen


Latten auf Länge schneiden:
Zeichnet euch Linien mit dem rechten Winkel für den Zuschnitt vor. Diese Latten sind für die Stufen sowie die senkrechten Streben des Regals, heißt je nachdem wie breit und hoch euer Regal werden soll. Vier Streben: bei unserem Regal sind die 2 hinteren Streben senkrecht, die 2 vorderen stehen leicht schräg. Die Enden der schrägen Streben muss man also winklig absägen, damit das Ganze stabil steht. 

Unser Regal ist ca. 300 mm breit und ca. 2 m hoch. 

Zur Verbindung der hinteren und vorderen Streben sind oben und unten je 2 Verbindungshölzer dazwischen anzubringen. Wobei auch hier eine Seite auch winklig (die vordere) geschnitten werden muss. 

Anzeichnen der Linien für den Zuschnitt.

Zuschnitt der Latten.


Zuschnitt:
ImnAbhängigkeit des Winkels (heißt wie schräg das Regal stehen soll) sind auch die Zwischenböden unterschiedlich lang zu schneiden. Dies ist kein Problem im Baumarkt. Somit ist der längste Zwischenboden ganz unten, der kürzeste ganz oben. 





Hier seht ihr das Zusammenschrauben der zwei seitlichen Rahmen (Seitenteile). Danach können die Stufen des Regals an die Seitenteile geschraubt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die Stufen des hinteren und des vorderen Teils auf gleicher Höhe sind. Die Abstände zischen den Stufen könnt ihr variabel wählen. Je nachdem was ihr in das Regal stellen wollt. 
Es ist empfehlenswert, bevor man verschraubt die jeweiligen Löcher mit einem Holzbohrer vorzubohren, um ein Spalten des Holzes zu vermeiden. 

Abschließend haben wir die Regalböden einfach nur eingelegt. Bei Bedarf könnt ihr diese auch mit Holzleim verkleben. 

Wenn ihr das Regal im Bad verwenden wollt, so wie wir, solltet ihr dieses am besten mit einem Holzschutz streichen.



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